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Kunstschmiede Walther

Kunstschmiede Werkstatt - Metallkunst Walther

Treiben, punzieren, ziselieren in der Kunstschmiede
Mit diesen traditionellen und sehr alten Arbeitstechniken fertigt Hans-Ulrich Walther in seiner Kunstschmiede dekorative Metallkunst für Haus und Garten an.

Metallkunst herausgetreiben - die erhabene Form
Walthers Kunst besteht darin, Metallblech aus Messing, Kupfer oder Neusilber zu gestalten. Er bearbeitet in der Kunstschmiede Walther die Bleche mit Punzen, Ziselierwerkzeugen und Treibeisen, so dass aus ihnen wertvolle Metallkust - Objekte werden. Durch dieses Punzieren, Ziselieren und Heraustreiben erhält das Werkstück seine erhabene Form, die herausgetriebenen Motive sind ebenfalls plastisch hervorgehoben.

Metallkünstler Walther bei der Arbeit. Foto: Hans-Ulrich Walther

Metallkunst - Unnachahmliche Unikate
Die Werkzeuge geben dem Werkstück seine Unverwechselbarkeit. Da viele Hämmer und vor allem die Punzen selbst handgefertigt sind, erhält das Werkstück durch die Bearbeitung einen unverkennbaren Charakter. Weil die benutzten Werkzeuge selbst Unikate sind, sind die Arbeiten von Hans-Ulrich Walther praktisch nicht kopierbar. Jedes Stück, das der Künstler anfertigt, ist daher auch ein signiertes Unikat und somit einmalig.

Die Punzen
Es ist eine große Kunst, Punzen selbst anzufertigen. Herkömmliche Punzen sind Stempel aus Stahl mit einer oder mehreren besonders geformten Spitzen, die maschinell gefertigt werden. Walthers Punzen sind im Unterschied hierzu Einzelstücke, in denen nicht nur Strukturen und Muster, sondern auch Symbole und Figuren eingearbeitet wurden. Sie enthalten zum Beispiel Fische oder Blätter. Mit den Punzen schlägt Walther Muster und Verzierungen von der Oberseite ins Metall.

Ziselieren inder Kunstschmiede Walther - Beispiel Gorch Fock
Das Ziselieren dient dazu, um Motive auf dem Blech darzustellen. Zunächst wird eine Zeichnung auf das Werkstück übertragen. Diese kann ein eigener Entwurf oder eine beliebige Vorlage sein. Nun wird jede einzelne Linie mit dem Hammer und einem kleinen Meißel nachgeschlagen. Um die Motive plastisch erscheinen zu lassen, muß Walther die Rückseite des Werkstücks treiben. Dies erfolgt durch spezielle Hämmer, die ebenfalls selbst gefertigt sind, sowie Treibeisen. Dies sind verschieden große, an der Spitze stumpfe Punzen. Nun muß das Motiv von der Vorderseite wieder zurückziseliert werden, damit es wirklich erhaben ist.
Mit den Techniken des Ziselierens, Punzierens und Treibens ist Walther in der Lage, jedes Motiv auf den Werkstoffen Messing, Kupfer und Neusilber wiederzugeben.

Vielfalt an Werkzeugen

Verschiedene Hämmer zum Treiben und Bearbweiten des Metalls. Foto: Hans-Ulrich Walther

Den fertigen Objekten sieht man es nicht an, welche Feinarbeit in sie investiert wurde. Jeder Arbeitsschritt und jedes Detail braucht ein bestimmtes Werkzeug.

Für einen unbeteiligten Beobachter ist es allein schon verblüffend zu sehen, wie viele Hämmer Walther für seine Arbeiten benutzt. Hier eine kleine Übersicht:

1. Büttenhammer
2. Treibhammer für große Flächen zum Schlichten
3. Treibhammer für kleine Flächen
4. Treibhammer zum Vortreiben (zur ersten Formgebung)
5. Ball-Kugelhammer
6. Ball-Kugelhammer
7. Kugelhammer
8. Schweifhammer
9. Schlosserhammer
10. Punzierhammer, selbstgemachter Hammer für grobe Punzierungen
11. Ingenieurshammer
12. Ziselierhammer
13. Richthammer
14. Gummihammer

Kunstschmiede Walther - Machbar ist alles!
Eine unvorstellbare Palette verschiedenartiger Objekte hat Walther schon hergestellt. Vom Armreif bis zu Bettpfanne kann er alles erdenklich mögliche anfertigen. Er ist weder an Motiv, Form, Größe noch Material gebunden. So lautet denn auch sein Motto "Machbar ist alles!" Er kann ideal und ohne Probleme auf die individuellen Wünsche seiner Kunden eingehen.

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